Tesla Europe hat am 26. August 2026 mitgeteilt, die Flotte in Europa sei 100 Millionen Kilometer mit FSD Supervised gefahren. In rund sechs Wochen hat sich die Zahl verdoppelt. Die Strecke kommt aus fünf EU-Ländern. In Deutschland kannst du FSD Supervised weiter nicht nutzen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Funktion nicht freigegeben.
Du bleibst am Steuer verantwortlich. FSD Supervised ist ein überwachtes System. Eine Meldung, es laufe in Deutschland seit dem 22. Mai, trifft nicht zu.
Gezählt wird in den Niederlanden, in Belgien, Dänemark, Litauen und Estland. Diese fünf Staaten haben die Typgenehmigung der niederländischen RDW vom 10. April 2026 übernommen. Mitte Juli lagen laut Tesla noch 50 Millionen Kilometer in den Büchern.
Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und die Schweiz stehen in dieser Statistik bei null.

Ein Model Y aus Grünheide darf in Belgien FSD Supervised fahren. Dasselbe Auto, dieselbe Software, in Brandenburg: aus. Tesla-Fahrer haben das Staatssekretär Christian Hirte so geschildert.
Tesla legt eigene Zahlen nach. Nach 65 Millionen Kilometern Ende Juli: 5,2-mal weniger Kollisionen als bei manuell gefahrenen Teslas mit denselben Sicherheitsassistenten. Auf der Autobahn 41,9 Millionen Kilometer ohne von Tesla als relevant gezählte Kollision. Außerorts und innerorts sechs Kollisionen auf 23,8 Millionen Kilometern. Die RDW spricht für die Niederlande von rund 24 Millionen Kilometern ohne relevante Zwischenfälle.
Das sind Angaben von Tesla. Reuters hat die Methode hinter solchen Vergleichen als irreführend kritisiert. Norwegen sagt, die RDW-Daten seien nicht dieselben, die Tesla auf der Website zeigt.

Die niederländische Genehmigung gilt nicht automatisch in Deutschland. Für ganz Europa müsste der EU-Ausschuss TCMV mit qualifizierter Mehrheit zustimmen: mindestens 15 von 27 Staaten und 65 Prozent der Bevölkerung. Bisher sind es fünf Staaten und rund 8,9 Prozent. Ende Juni wurde beraten, nicht abgestimmt.
Als nächsten Termin nennen fsd-eu-tracker.de und die finnische Behörde Traficom den 6. Oktober 2026. Reuters schrieb im August, eine Abstimmung könne im Oktober stattfinden. Ein festes Datum in einem öffentlichen Kommissionsprotokoll liegt nicht vor.
Die RDW spricht von UN-R171, dem europäischen Regelwerk für solche Assistenzsysteme, und von einer Ausnahme nach Artikel 39 der EU-Verordnung 2018/858. Hirte antwortete am 25. August auf Abgeordnetenwatch anders: Die niederländische Zulassung sei eine Ausnahme nach Artikel 39, weil FSD Supervised von den harmonisierten Prüfnormen abweicht. Es sei ausdrücklich keine Genehmigung nach UN-R171. Die Autobahn-Regelung UN-R157 ist hier nicht der Rahmen.
Deutschland geht nicht den Weg von Belgien, Dänemark, Litauen und Estland. Das KBA hat das Dossier seit dem 29. April. Ein Testfahrzeug war für Juli angekündigt. Ein öffentliches Ergebnis gibt es bisher nicht. Über FragDenStaat läuft eine Anfrage an das KBA. Frankreichs Verkehrsminister Tabarot hat eine nationale Übernahme am 22. Juli abgelehnt. Schweden rät zur Ablehnung, solange das System Tempolimits bewusst überschreiten darf.
Ohne Zustimmung aus Brüssel bleibt FSD in Deutschland aus.
In den fünf Freigabeländern hat Tesla Anfang August zweimonatige Tests verschickt. Sie laufen bis Anfang Oktober. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es diesen Test nicht.
Den FSD-Kauf zum Einmalpreis von 7.500 Euro hat Tesla in der EU am 21. Mai beendet. Seither gibt es nur das Abo: 99 Euro im Monat, 49 Euro wenn du Enhanced Autopilot hast. Für Europa gilt die aktuelle Hardware 4. Ein Abo aus Deutschland schaltet bei dir nichts frei, solange das KBA nicht freigegeben hat.
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insideTesla.de fragt mit der Millionenzahl, wann Deutschland, Frankreich und Italien nachziehen. Gagadget schreibt: Die Software sitzt im Auto, nutzen darfst du sie hier nicht. fsd-eu-tracker.de hält den Behördenstand.
Der Verein Tesla Fahrer und Freunde hat die niederländische Zulassung im April einen wichtigen Meilenstein genannt. Ein Mitglied ist in Amsterdam damit gefahren. Matthias Brügge hat für AUTO BILD 120 Kilometer in den Niederlanden getestet, Alexander Bloch für RTL auto mobil in Amsterdam. Tesla-Fahrer fragen bei Hirte nach, unter anderem über Abgeordnetenwatch.
Stand 31. August 2026: 100 Millionen Kilometer FSD Supervised in fünf EU-Ländern, in Deutschland weiter nicht nutzbar. Der nächste politische Termin ist ein mögliches Votum um den 6. Oktober. Erwartet, nicht festgeschrieben.
Fährst du in den Niederlanden oder in Belgien, kannst du FSD Supervised dort nutzen, solange der Test läuft. Zu Hause in Deutschland bleibt der Button grau. Ein Abo in der App würde ich erst drücken, wenn das KBA die Funktion wirklich freigibt.
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