Neu seit dem 1. September: Der 6. Oktober 2026 ist als EU-Abstimmungstermin vom Tisch. Laut Tagesordnung im EU-Register berät der Ausschuss TCMV an dem Tag nur rund 25 Minuten über den niederländischen Antrag nach Art. 39. Die früheste erkennbare Chance auf ein EU-Votum ist laut übereinstimmenden Berichten Dezember 2026. FSD (Supervised) ist inzwischen in sieben EU-Staaten national freigegeben, in Deutschland prüft das KBA weiter (mehr dazu im aktuellen FSD-Status für Deutschland).
Tesla Europe hat auf X angekündigt, eines der zentralen Sicherheitsnachweise für FSD Supervised öffentlich zu machen. Das Dashboard lag bisher bei den Behörden. Es war Teil der Unterlagen für die niederländische Zulassung und ging im April an alle EU-Mitgliedstaaten.
Der Zeitpunkt ist klar: Vor der EU-Sitzung am 6. Oktober im Ausschuss TCMV. Für dich in Deutschland ändert sich am grauen Button damit noch nichts. Du kannst dir aber ansehen, womit Tesla die Freigabe begründet.
FSD Supervised ist in fünf Ländern freigegeben: Niederlande, Dänemark, Belgien, Estland und Litauen. Mehr als 70.000 Kunden nutzen es dort. Tesla spricht von über einer Million Kilometer pro Tag und von 4,1-mal weniger Kollisionen als beim manuellen Fahren, gemessen über 100 Millionen Kilometer auf öffentlichen EU-Straßen.
Zum System: Tesla hat FSD an die europäische Regelung UN-R171 (DCAS) angepasst und für einzelne Verhaltensweisen eine Ausnahme nach Artikel 39 beantragt. Das jetzt offene Dashboard soll genau diese Ausnahmen belegen. Die Daten stammen aus der Zeit vor der RDW-Zulassung vom 10. April.
In weiteren Posts nennt Tesla niedrigere Müdigkeitsereignisse auf der Autobahn (−67 %), weniger kleine Kollisionen beim Spurwechsel (−99 % Autobahn / −93 % außerorts, 377 Millionen Manöver) und weniger Notbremsungen (AEB bis −84 %, harsh braking −81 %) im Vergleich zu manuell gefahrenen Teslas. Das bleibt Herstellerangabe. Das Dashboard findest du hier: Article 39: FSD (Supervised) Dashboard.
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Bisher blieb vieles hinter Geschäftsgeheimnissen. Reuters berichtete im August, dass Behörden in mehreren Ländern, darunter Deutschland, Testdaten nicht herausgeben. Tesla Europe dreht das jetzt teilweise um und stellt selbst ein Stück der Akte online.
Für eine EU-weite Freigabe braucht es im Ausschuss die qualifizierte Mehrheit: mindestens 15 von 27 Staaten und 65 Prozent der Bevölkerung. Zum 1. September standen fünf Staaten und rund 8,9 Prozent. Ohne Ja bleibt FSD Supervised in Deutschland aus, wie wir bei 100 Millionen FSD-Kilometern nebenan eingeordnet haben.
Der Eifel-Shuttle mit Sicherheitsfahrer ist weiter kein Beleg für private Nutzung. Und Tesla-Zahlen sind keine Behördengutachten. Reuters und Verkehrssicherheitsforscher haben die Methodik solcher Vergleiche schon kritisiert.
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Tesla Europe macht vor der TCMV-Sitzung im Oktober Sicherheitsunterlagen öffentlich, die bisher nur den Staaten vorlagen. In deinem Auto in Deutschland bleibt FSD Supervised gesperrt, bis KBA und EU-Ausschuss anders entscheiden.
Wenn du den Stand verfolgst: Dashboard von Tesla Europe ansehen, TCMV-Termin 6. Oktober im Kalender, Tesla-Statistik als Herstellerangabe lesen, nicht als Freigabe für die Autobahn nach München.
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